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Lippstadt weiter denken

SPD Lippstadt verabschiedet Programm

(Lippstadt). Die SPD Lippstadt hat gestern (4.4.) ihr Programm für die Kommunalwahl beschlossen. 38 Delegierte aus den sechs Ortsvereinen hatten sich dafür im Gasthof Brinkmeier in Esbeck versammelt.

Lippstadt weiter denken“ lautet das Motto der Lippstädter SPD für die kommenden Jahre. In fünf Themenfeldern sind die wichtigsten Ziele gesammelt.
Im Themenfeld „Gute Wirtschaft und Arbeit“ steht die Ausweisung neuer Gewerbeflächen ganz obenan, „Beste Bildung und Betreuung“ legt einen Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung von Ganztagsangeboten und verlässliche Schulsozialarbeit sowie die Unterstützung der Hochschule. Unter dem Titel „Solidarische Stadt“ sind jene Maßnahmen formuliert, die die Teilhabe aller Menschen am Leben in Lippstadt verbessern, wozu die Erstellung eines kommunalen Inklusionsplans gehört und die Etablierung einer neuen Willkommenskultur. Im Kapitel „Freizeitraum Kommune“ stehen die Weiterentwicklung von Sport und Kultur im Programm. So will die Partei bei der Sanierung des Stadttheaters nicht nur auf bauliche Aspekte achten, sondern auch auf seine weiteren Funktionen, zum Beispiel als Versammlungsort für die ganze Stadtgesellschaft. Im Themenfeld „Zukunftsfeste Stadtplanung“ schließlich ist der soziale Wohnungsbau in Form von preiswerten und barrierefreien Wohnungen eines der wichtigsten Ziele.

Bürgermeisterkandidatin Marlies Stotz, die das Programm vorstellte, erläuterte auch das Motto. „Lippstadt weiter denken“ meine auch eine neue Kommunikationskultur, bei der die Bürger ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Kompetenzen mehr als bisher einbringen können. Schon heute engagierten sich ungezählte Menschen in den unterschiedlichsten Feldern ehrenamtlich, dies gelte es noch mehr wertzuschätzen. Dafür seien auch neue Beteiligungsformen zu entwickeln. „Wir wollen das Leben für die Menschen menschlicher machen“, lautete ihr Credo zum Programm in Anlehnung an ein Zitat von Johannes Rau.

Das Programm hatten die Sozialdemokraten in einem breiten Dialog gemeinsam erarbeitet und dabei die Mitgliedschaft der Ortsvereine, den Fraktionsmitgliedern sowie den Kandidaten, die sich im Mai zum ersten Mal um einen Sitz im Stadtrat bewerben, mit einbezogen. Dazu zählte auch eine Klausurtagung am 25. Januar.

Auch Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Kayser zeigte sich sehr zufrieden. „Mit diesem Programm können wir stolz an die Öffentlichkeit gehen.“

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2014-04-04_Stadtparteitag

Kategorien: Kommunalwahl 2014, SPD-Stadtverband Lippstadt | Stichwörter: , , , , , , , , , , , .

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