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Freiflächenkonzept der südlichen Umflut verwirklichen

Am vergangenen Freitag (16.5.) unternahm Albrecht Gubalke, Ratskandidat im Wahlbezirk 8, mit Bürgermeisterkandidatin Marlies Stotz und rund 30 Interessierten einen Spaziergang entlang der südlichen Umflut. Hier ist der Bericht von Hans Zaremba, dem Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Lippstadt:

Ideen und Vorschläge von Albrecht Gubalke

Ohne die Verwirklichung des Freiflächenkonzeptes „Südliche Umflut“ bleibe nach Ansicht des SPD-Ratsbewerbers Albrecht Gubalke die mit der wenige Tage vor Weihnachten eröffneten Unterführung am Südertor erfolgte Aufhebung der Trennung der nördlichen und südlichen Kernstadt unvollendet. Dies stellte der Sozialdemokrat beim von der Bürgermeisterkandidatin seiner Partei, Marlies Stotz, und ihm initiierten Stadtspaziergang entlang der einst als Festungsanlage entwickelten Südlichen Umflut heraus.

Alleinstellungsmerkmal
Überdies sprach sich der freiberufliche Architekt, der sich im Bezirk 8 (Wahllokal Josefschule) und somit in unmittelbarer Nähe zur Umflut und dem Südertor, um ein Mandat im Stadtrat bewirbt, dafür aus, das Alleinstellungsmerkmal „Südliche Umflut“ als unerlässlichen Bestandteil des städtischen Leitbildes „Licht-Wasser-Leben“ in einen „Grünen Rundweg“ um den Kranz der ehemaligen Wallanlage zu integrieren. Um dieses Ziel zu erreichen, bedürfte es aber noch erheblicher Anstrengungen der Politik und Verwaltung, veranschaulichte Albrecht Gubalke den knapp 30 Teilnehmern des Spazierganges längs der südlich des Bahnhofes gelegenen Umflut. Insbesondere beanstandete der SPD-Mann, dass das Gewässer bisher wenig Beachtung bei der Stadtbildpflege gefunden habe. „Vernachlässigt, vermüllt, teilweise zugewachsen und meist mit niedrigen, nicht immer wohlriechenden Wasserstand“ waren die kritischen Anmerkungen des Absolventen der renommierten Folkwangschule Essen. Wenig ansehnlich sei gegenwärtig auch der östlich der Erwitter Straße befindliche und einst vom Baubetriebshof als Lagerstätte benutzte Platz. Ähnliches gelte auch für die Ecke Südertor/Dusternweg, wo vormals ein Kiosk stand.

Augenmerk
Ein wesentliches Augenmerk richtete der Stadtführer sowohl beim Rundgang als auch in seinem anschließenden Power-Point-Vortrag „Lippstadt weiterdenken“ in der Heimstätte des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) und wo sich ehemals die legendäre Gaststätte Hesse befand, auf den städtebaulichen Ist-Zustand südlich der neuen Unterführung: „Vieles ist bisher über den Planungsstand nicht hinausgekommen, da wird der neue Rat gefordert sein, um die Dinge nach vorne zu bringen.“ Seine Forderungen umriss der Architekt in der von der Bürgermeisterkandidatin Marlies Stotz – „Etliche Punkte, die wir heute besprochen haben, müssen wir auch mit Blick auf den Entwicklung des Güterbahnhofes prüfen“ –  geleiteten Aussprache wie folgt: „Der Übergang der Unterführung zum Stadtteileingang in den Süden, mit Beginn der Straße am Südertor und dessen bestehende westliche Bebauung ist neu zu ordnen und eventuell durch geeignete Förderungen aus Mittel der Städtebauförderung und einer Erweiterung des bestehenden Sanierungsgebietes zu unterstützen.“ Darüber hinaus nahm Albrecht Gubalke auch einen Einblick in die Festsetzungen des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 130 vor, der in seinem Einzugsbereich über die Parkbauwerke am Südertor hinaus keine weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge vorsieht und womit der südlich des Elektronikmarktes befindliche Parkplatz nur eine Interimslösung darstellen könne. „Dieser Platz muss der Freiraumplanung zugeführt werden, wie es mit den bisherigen Beschlüsse geregelt worden ist“, betonte der SPD-Politiker, der von seiner Partei auch für die Kreistagswahl als Bewerber nominiert worden ist.

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Momentaufnahme vom SPD-Spaziergang entlang der Südlichen Umflut. Foto: Hans Zaremba.

 

 

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Wie geht es am Südertor weiter?: Albrecht Gubalke (2.v.re.) erläutert der Wandergruppe die Planungen südlich der neuen Bahnunterführung. Foto: Sören Griebel.

 

 

Kategorien: Bauen und Verkehr, Kommunalwahl 2014, Kultur, Stadtentwicklung, Umwelt | Stichwörter: , , , , , .

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